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Anaconda

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Transkriptionen

from Anaconda on 03/29/2013 05:09 PM

Hallo,

ich suche jemanden, der mir einen kleinen Text vom "arabî-kurdî", also Kurdisch in arabischer Schrift, ins "latinî-kurdî", Kurdisch in lateinischer Schrift, transkribieren könnte. Wer beides beherrscht und bereit ist mir zu helfen, sollte sich bitte am besten privat bei mir melden.

Reply Edited on 03/29/2013 05:11 PM.

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Re: Çeleya havînê ya êzîdiyan

from Anaconda on 03/12/2013 01:23 PM

Hallo AzadiyKurdistan,

sorry, aber war jetzt fast zwei Jahre nicht im Forum :)

Zu Deiner Frage:

„Çilê Havînê" bedeutet „Die Vierzig des Sommers" (kurd. „Çil", dt. „Vierzig" und kurd. „havîn", dt. „Sommer").

Mit den „Vierzig des Sommers" werden die vierzig Fastentage gemeint, die im Sommer begangen werden und mit einem entsprechenden Fest, „Cejna çilê havînê", dt. „Das Fest der Vierzig im Sommer", sinngemäß „Das Sommerfastenfest", beendet.

Diese vierzig Fastentage sind für alle hohen Würdenträger Pflicht. Darunter fallen die Feqîrê (êzîdîsche Asketen), der Baba Şêx (Symbolischer Vater der Sheikhs und religiöses Oberhaupt), der Mîr (weltliches Oberhaupt aller Êzîdî), also auch für alle Mitglieder des „Civata Rûhanî" (dt. „hoher heiliger Rat"). Aber auch einfache Laien können an diesen Fastentagen teilnehmen. Die Teilnahme ist verbunden mit einer hohen Anerkennung in der restlichen êzîdîschen Gemeinde.

Diese vierzig Fastentage erinnern an Sheikhadis (kurd. Şêxadî) wirken seinerzeit. Sheikhadi fastete zu Ehren Gottes diese vierzig Tage im Sommer und vierzig Tage im Winter. In Erinnerung an Sheikhadi und seine Gottesverehrung fasten die Êzîden diese Fastentage bis heute.

Das Sommerfest findet zum 2. August eines Jahres statt. Vierzig Tage zuvor wird gefastet.

>>Quelle

Es gibt auch das "Çilê Zivistanê", mit der selben Funktion und Bedeutung. In diesen zwei Jahreszeiten führen die Qewwals die sogennante Tawis-Wanderung (Tawisgêran) durch und besuchen die ezidischen Dörfer außerhalb von Lalish.

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Re: Fastenzeit Eziden...

from Anaconda on 12/16/2011 05:12 PM

Îda Siltan Êzî li hemî xûşk û birayê min, malbata we, Şêx û Pîrê we gelek pîroz bê. 

Hol Hola Şîxadî!

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Re: Kurden-Krieg um 30 000-Euro-Braut

from Anaconda on 10/06/2011 08:15 PM

Das ist echt peinlich und eine Beleidigung an unsere kurdische Tradition! Der Brautpreis an sich selbst hat eine Jahrtausend alte Geschichte und es war bei den Kurden üblich, dass man der Mutter der Braut für ihr Muttermilch und Erziehung ein kleines Geschenk in Form von Gold, Schmuck od. Vieh überreichte. Daher der Begriff„Shîra Dayîkê".

Dieser „Brauch" hat sich mittlerweile in eine sehr frauenfeindliche Form entwickelt, ja, es ist schon fast „Menschenhandel", so widerlich es auch klingen mag. Es werden Brautpreise über eine Höhe von 20.000€ od Mehr, wie man an dem Fall oben sieht, verlangt, in mir bekannten Fällen sogar über 40.000€! Diese Form des Brautgeldes hat besonders bei den Êzîden hier in Deutschland an Attraktivität gewonnen, so nach meiner Erfahrung. Ich als Heranwachsender der neue Generation möchte später als zukünftiger Bräutigam selber in der Lage sein das Brautgeld zu bezahlen, es liegt nicht in meiner Interesse, dass das Brautgeld abgeschafft wird, sondern abgeändert in der früheren Form. Den die Mutter ist es, die mit körperlichen sowie seelischen Schmerzen Leben gebärt, die Erziehung der Kinder übernimmt und es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass in manchen kurdischen haushalten -meist- die Frau sich um den finanziellen Kram kümmert 

In einem êzîdischen Qewl(Heilige Überlieferungen der Êzîden) wird folgendes über die Mutter referiert:

Qewlê Dayîk û Baba, S. 13:

Neh meha tû xudan kirî
Ji av û agir tû dûr kirî
Xewêt şeva li xwe heram kirî

Die Hymne zu Ehren von Mutter und Vater, Str. 13:

Deine Mutter hat Dich neun Monate in ihrem Bauch getragen
Dich vor Wasser und Feuer ferngehalten
Deinetwegen, musste sie sich jede Nacht ihren Schlaf verderben

Ich glaube ich bekomme bei den meisten hier Zustimmung, wen ich sage, dass die Mütter solch eine Ehrung(siehe „Shîra Dayîkê") alle Male verdient haben. Am Donnerstag in der letzten Woche habe ich mit einem Freund in Bielefeld über das Êzîdentum und insbesondere über das Brautgeld referiert. Am nächsten Tag am Freitag gab es in Herford ein Podiumsdiskussion bezüglich der Zwangsheirat und Brautgeld, vertreten von verschiedenen Migranten, Muslims, Aleviten, Êzîden ect.

Deshalb an unsere kurdischen Mädels: Beteiligt euch an solchen Veranstaltungen, um diesen widerlichen Brauch endlich entgegen zu wirken. Es bringt nichts, wen ihr hier nur heiße Luft plappert.

Auf die Hoffnung, dass wir Kurden unsere alte-ürsprüngliche- schöne Tradition nachgehen.

Silav,

Diar

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Re: Das Êzîdentum/Êzdîxane-Dogma Tawisî Melek

from Anaconda on 08/13/2011 10:58 PM

Jedes Jahr wird zu Ehren von Xidir Ilyas(Trans. Chidirr Ielyas) und Xidir Nebî(Trans. Chiedirr Näbie) in der ersten Woche des Februars nach dem julianischen Kalendervon Montag bis Mittwoch gefastet und in den kommenden zwei Tagen das Xidir Ilyas-(Cejna Xidir Ilyas) und Xidir Nebî- Fest(Cejna Xidir Nebî) gefeiert. Zu erwähnen wäre hier, dass in den verschiedenen Siedlungsgebieten der Êzîden das Fest zeitlich etwas anders gefeiert wird.

Hier zum Artikel: Xidir Ilyas und Xidir Nebî

Silav,

Diar 

Reply Edited on 08/13/2011 10:59 PM.

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Re: Der zwangsverheiratete Mann

from Anaconda on 08/04/2011 06:18 PM

Das Jesidentum
Das Jesidentum ist eine kurdische Glaubensrichtung mit rund 800.000 Mitgliedern weltweit. Genaue Zahlen gibt es nicht. Die Jesiden kommen ursprünglich aus der Türkei - genauer gesagt aus Ostanatolien. Weil sie sich aber weigerten zum Islam zu konvertieren, wurden sie von den Türken verfolgt und vertrieben. In der Türkei leben daher nur noch wenige Sippen. Die Jesiden sind heute hauptsächlich im Irak, im Iran, in Deutschland, Syrien, Russland und Armenien angesiedelt.

Das Jesidentum hat nichts - wie oft vermutet - mit dem Islam zu tun. Im Gegenteil: Muslime und Jesiden mögen sich nicht besonders, denn die Muslime waren es ja, die die Jesiden aus der Türkei vertrieben hatten. Jesiden haben keinen Koran und keine überlieferte Schrift, sie halten sich an mündlich überlieferte Regeln und Traditionen. Zum Jesidentum kann man nicht konvertieren, man wird hineingeboren und verstoßen, wenn man einen andersgläubigen Partner heiratet.
Eine bessere Recherche wäre auch angebracht, aber was soll man schon hierbei von dem Westen erwarten ^^

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Re: Der zwangsverheiratete Mann

from Anaconda on 08/04/2011 06:14 PM

Och ist dieser "Mann", der sich hinter den Namen "Sinan Kemal" versteckt, nicht putzig? Die Frauen liegen ihm sicher zu Füßen =)

Zum zweiten mal wird er von Stern TV eingeladen und zum zweiten mal wird seine Familie nicht interviewt. Ich kenne diesen Mann und seine Familie, sie wohnen bei uns in der Nähe. Ich würde mich daraus halten, weil es mich nichts angeht, aber eine ganze Religionsgemeinschaft und eine solche schöne jahrtausendealte Religion in den Dreck zu ziehen, geht zuweit!

Von mir bekommt diese kein Respekt, nicht weil er das Êzîdentum in den Dreck gezogen hat, nein, weil er seine Ehefrau jahrelang geschlagen hat. Und seine Eltern so barbarisch darzustellen ist unfassbar! Ich kenne seine Eltern, es sind wirklich so nette und hilfsbereite Menschen, Das was er über die gesagt hat stimmt einfach nicht! Vor seinen Vater wirkte er wirklich wie ein Hund, ein noch größerer Hund, wie der mit den unser Herr Y**** aka Sinan Kemal immer spazieren geht ^^

Ich wünsche ihm und seiner neuen Liebe alles Gute.

Und hoffen wir mal, dass dieser Nichtsnutz mit dem Gehalt seiner deutschen Frau(Polizistin) besser leben kann als das, was er als Kellner verdient hatte ^^

Silav,

Anaconda

Ich bitte dich demnächst keine Schimpfwörter zu benutzen, Danke!

Kurdewari

Reply Edited on 08/04/2011 06:23 PM.

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Re: Ol jî bi kurdî xweşe, bi mamoste "Bonafight" re :D

from Anaconda on 08/02/2011 12:32 AM

Ok, ein Freund hat mich grad nochmal aufgeklärt:

Die fünf Gebete am Tag(Suren aus dem Koran) müssen in arabische Sprache rezitiert werden, da man mit keiner anderen Sprache die arabische sinngemäß übersetzen kann.

Eigene Ersuchensgebete, die nicht im Koran stehen, kann man auf seiner eigener Sprache aufsagen.

Silav,

Diar

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Re: Ol jî bi kurdî xweşe, bi mamoste "Bonafight" re :D

from Anaconda on 08/02/2011 12:08 AM

Êvar bash,

ich habe mal eine Frage.

Ya Rebbî ez binêtim, sibê bi rojî me, rojiya meha remezanê, ji min re ferze, ez ji bo xwedê dikim, xwedê ji min re qebûl bike.
Sollte ein/e Muslim/a sowas nicht auf arabisch rezitieren, da dies die Sprache des Islams bzw. des Propheten Muahmmed(Karî xêr!) ist?

Sowie die 5 Gebete am Tag, die auch auf arabisch rezitiert werden müssen.

Silav

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Re: Bei dem Anschlag in Oslo ist auch ein kurdisches Mädchen verschwunden

from Anaconda on 07/29/2011 04:27 PM

Bei dem schrecklichen Amoklauf war eine Kurdin unter den Opfern :(

Xhama Xwedê li ba wan bit!!! Ich wünsche alle Familien der unschuldigen Opfer viel Kraft für diese schwere Zeit!!!

_______



Oslo – Norwegen hat am Freitag mit einer Trauerfeier Abschied von Bano Rashid genommen. Die 18-Jährige wurde als erstes Opfer von Teufels-Killer Anders Behring Breivik (32) beigesetzt.

Auf Banos weißem Sarg lag ein Blumenkranz in den Farben Norwegens. Die Trauerrede hielt der norwegische Außenminister Jonas Gahr Støre.

Bano Rashid zählt zu den 68 Menschen, die Anders Behring Breivik auf der Insel Utøya erschoss. Die junge Frau war mit fünf Freunden aus dem kleinen Ort Nesodden südlich von Oslo nach Utøya gekommen, berichtet das norwegische Nachrichten-Portal „vg.no“.

Zwei von ihnen, Bano Rashid und Diderik Aamodt Olsen (19), starben bei dem Massaker.

Bano Rashid ist die Tochter einer kurdischen Zuwandererfamilie. 1996 waren sie aus dem Irak nach Norwegen geflüchtet.

Die junge Frau war aktiv in der sozialdemokratischen Jugendorganisation.

Während der Trauerfeier gab es eine muslimische und eine christliche Trauerzeremonie.

Breivik wird heute erneut vernommen. Nach Angaben der Polizei soll der Teufels-Killer vor allem zu neuen Erkenntnissen der Ermittler befragt werden.

Er wird vermutlich erst nächstes Jahr vor ein norwegisches Gericht kommen. Der Rechtsradikale soll sich dann für alle 76 Morde in Oslo und auf Utøya einzeln verantworten, kündigte Generalstaatsanwalt Tor-Aksel Busch

Quelle: Bild.de(<- Auch wen ich nicht so ein großer Fan von BILD bin)

Reply Edited on 07/29/2011 05:21 PM.
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